Bachalal e.V.

Aus einer Idee

Bachalal gibt es schon über 10 Jahre. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die indianische Bevölkerung in Guatemala zu unterstützen. Dabei sind Gesundheit und Bildung unsere vorrangigsten Aufgabengebiete. Bachalal, das ist übrigens ein indianisches Wort und bedeutet Freundschaft.

So fing alles an

Begonnen hat unsere Arbeit bereits im Jahr 1996. Die zufällige Begegnung mit einem Entwicklungshelfer vor Ort brachte den Stein ins Rollen. Gemeinsam wurde die Idee entwickelt, für die Frauen eines kleinen Bergdorfes im Südwesten Guatemalas eine Maismühle anzuschaffen. Das Dorf heißt Tzampetey. Die Frauen dort mussten das Grundnahrungsmittel Mais bislang mühselig per Hand mahlen.

In Bottrop wurde der Projekt-Gedanke begeistert aufgenommen. In einem unglaublich schnellen Zeitraum konnten Benefizveranstaltungen organisiert und Spendengelder für eine dieselbetriebene Maismühle und des dazugehörigem Maismühlhauses zusammengebracht werden (damals noch mit Unterstützung des Frauenzentrums Courage). Elda Alonso-Wurm und Christa Ostgathe reisten sodann ein zweites Mal nach Guatemala, um dort den Kauf der Mühle zu tätigen und tatkräftig am Bau des Mühlhauses mitzuwirken. Die Frauen von Tzampetey bewirtschaften die Mühle in Form einer Kooperative und können sich heute ein Leben ohne diese technische Hilfe kaum mehr vorstellen.

Angespornt durch den tollen Erfolg des Projektes und vor allem von der Dankbarkeit und Freundschaft der Dorfbewohner wollten wir weitermachen in Sachen Guatemala. Im Freundeskreis fanden sich schnell Mitstreiter. Ein eigener Verein wurde gegründet. Wir hatten ein großes Ziel: In enger Absprache mit dem Entwicklungshelfer Frank Herrmann entstand die Idee, in Tzampetey eine Gesundheitsstation zu bauen und diese auch zu unterhalten. Ein ehrgeiziges Projekt. Aber der Zuspruch von Fachleuten und vor allem die bereitwillige Unterstützung im Freundeskreis ließen uns die Sache optimistisch angehen.

Um die Sache zu verkürzen: Christa Ostgathe und Elda Alonso-Wurm reisten wiederum nach Tzampetey, um den Grundstückskauf zu tätigen und alle weiteren Vorbereitungen zu treffen. Dazu gehörte zum Beispiel auch die Anstellung einer ausgebildeten Krankenschwester (sowohl in herkömmlicher Medizin als auch in Naturmedizin), die die „Clinica“ – wie die Dorfbewohner ,ihre` Gesundheitsstation liebevoll nennen – rund um die Uhr führt. Die gesamte Vorbereitung, Realisierung und ständige Betreuung des Projektes erfolgte und erfolgt heute noch mit ganz engagierter Unterstützung der guatemaltekischen Kinderpsychologin und Entwicklungshelferin Maria del Valle. Ohne ihren Einsatz wäre die gesamte Projektarbeit in Guatemala überhaupt nicht leistbar.

Bachalal hat angefangen laufen zu lernen